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Die Würfel sind gefallen: Das Fischereck geht an ‚Mien Herzing’

Die zurzeit stillgelegte Gaststätte „Fischereck" zwischen Bahnhof und Bahnhofsbrücke bekommt einen neuen Betreiber. Das Team des bekannten heimischen Fischgeschäftes „Mien Herzing" konnte der Stadt das beste Angebot präsentieren und erhielt nach Prüfung der übrigen 10 Bewerbungen den Zuschlag für das kleine Lokal in exponierter Lage. Es muss noch viel investiert werden – nicht nur in der Gaststätte selbst, die ein neues frisches Outfit erhalten soll – auch das nähere Umfeld muss laut Ausschreibung neu gestaltet werden. Wann mit der Eröffnung gerechnet werden kann, ist gegenwärtig noch unbekannt.


1. Fashion-Show „NON-STOP“ in Warnemünde

Anlässlich der 3. Sonderöffnung am 13. März werden wir Warnemünde in einem  neuen Look erleben. Direkt am Alten Strom wird ein 20 Meter langer Laufsteg aufgebaut. Präsentiert wird tragbare Mode für alle Altersklassen. Höhepunkt wird die Fashion-Show „NON-STOP" von 13 bis 17 Uhr sein.

 

Es ist gleichzeitig die Kollektionspremiere Frühjahr/Sommer. Ortsansässige Boutiquen, wie das Brillenkontor Janmare, Sarazul, Buddelei, Danish Fashion by Kappes, Soccx Woman Store, s. Oliver Warnemünde, Zeitgeist, Face of Fashion, Stahlhaus, Blue Planet, Maumau, Silber Art und die Baltic mare Handels GmbH sind mit dabei und veranstalten in Warnemünde einen Tag, ganz im Zeichen der Mode. Stargast ist Anni Wendler, No. 2 aus der TV-Show „Germanys next Topmodel". Die eigentlichen Stars werden aber die Models auf dem Laufsteg sein. Dazu finden am 25.2. von 15 bis 20 Uhr im Citti-Park und am 26.2. von 11 bis 16 Uhr im Warnowpark öffentliche Castings statt. Einzige Voraussetzung ist, dass die Hobbymodels 18 Jahre alt sind. Gefragt sind alle Konfektionsgrößen von 34 bis 44. Anni Wendler wird während der Castings Autogramm- und Bilderwünsche erfüllen.

 

Das ganze Ostseebad wird am 13. März Gastgeber und Unterhalter sein. Die bewährte Veranstaltungsagentur KVS sorgt rund um die Bühne für Imbissangebote. Ponyreiten für Kinder, Kutschfahrten durch Warnemünde, Animationen und Kinderschminken sind ebenso geplant.


Valentinstag: Einheimische Liebespaare im Hotel Neptun

Die Zimmer wurden den freundlichen Mitarbeitern an der Rezeption förmlich aus den Händen gerissen, so groß war die Resonanz auf das Valentinsangebot des Hotels Neptun. Anlässlich seines 40jährigen Bestehens und eben des Valentinstages offerierte das beliebte Warnemünder 5-Sterne-Haus 80 Zimmer für nur 40 Euro, inklusive Frühstück und Nutzung des Wellnessbereiches.

 

Das Pikante an der Geschichte war, dass viele verliebte Rostocker Paare das Angebot des Hotels nutzten. Obwohl keine großartige Werbung betrieben wurde, sprach sich die Offerte scheinbar in ganz Deutschland herum. Dementsprechend kamen die Anfragen. Die Doppelzimmer waren rasch weg. Daraufhin wurde noch eine zweite Nacht angesetzt, die ebenso schnell ausgebucht war.


Sandfalle wird geleert

Der Warnemünder Strand wird bereits in den nächsten Tagen auf die Badesaison 2011 vorbereitet. Obwohl noch nicht alle Winter- und Frühlingsstürme über den Strand hinweggefegt sind, wird mit der Einebnung des momentan noch stark „welligen" Strandes begonnen.

 

Als erstes leeren die Mitarbeiter des Tourismus-Technikbereichs die Sandfalle an der Westmole. Der feine Seesand wird per Kipper weit nach Westen verfrachtet. Vor dem Best Western Hanse Hotel wird er abgeladen. Eine Einebnung erfolgt jedoch noch nicht. Erst wenn alle Frühjahrsstürme über die Küste gezogen sind, soll dieser Sandberg eingeebnet werden. Verkauft, wie Einheimische vermuteten, wird jedoch kein Sandkorn. So jedenfalls verlautet es aus der Tourismuszentrale.


Zwei Dünenabschnitten geht es an den Kragen

Die Planungen für die Pflege der Dünen vor der Warnemünder Strandpromenade sind weitestgehend abgeschlossen. Ab Montag den 14. März wird mit dem Abschieben der stark angewachsenen Dünenabschnitte 7 und 9 begonnen. Die befinden sich in Höhe des Strand-Hotels Hübner und vor dem Kurhaus. Abgeschoben wird nur der nördliche Dünenbereich, nämlich die sogenannte Weißdüne.

 

Die dahinter zur Promenade liegende Graudüne wird nicht angetastet. Sie ist auch zur See hin überschaubar. Die bewährten Sandfangzäune, die mittlerweile am ganzen Strand aufg estellt wurden, haben sich erneut sehr gut bewährt. Der Seesand wurde nicht mehr über den gesamten Strand verweht, sondern sammelte sich hinter den Zäunen. Auch zwischen Hohe Düne und Markgrafenheide östlich der Warnowmündung werden umfangreiche Dünensanierungen ausgeführt.


Steilküste Stoltera mit Abbrüchen

Die Steilküste Stoltera westlich von Warnemünde hatte in diesem Winter wieder einige Abbrüche hinnehmen müssen. Die Abbrüche waren jedoch zum größten Teil nicht durch starke Stürme und Hochwasser bedingt. Der obere Bereich der Steilküste war einfach stark durchweicht, so dass der Frost leichte Arbeit hatte, einige Teilabschnitte aus dem Kliff herauszubrechen. Einzelne Bäume riss der Sturm einschließlich ihrer Wurzel aus dem Boden. Sie stürzten auf den Strand, wo sie vielleicht eines Tages von einem Sturmhochwasser fortgetrieben werden.


Gefahr beim Betreten des Kliffstrandes

Der Strand an der Stoltera ist selbst in der kalten Jahreszeit ein beliebtes Wanderziel für Urlauber und Einheimische. Hier können sich die Besucher in aller Ruhe am Rauschen des Meeres, dem Rasseln der Millionen kleinen Steine im Wellenspiel und an der Großartigkeit des Stoltera-Kliffs erfreuen. Fast hautnah erleben die Betrachter ein Stück Millionen Jahre alter Erdgeschichte. Doch derzeit birgt dieser Küstenabschnitt eine Gefahr: Teile der Steilküste können unvermutet abstürzen. Inzwischen weisen Warnschilder auf die Gefahr abstürzender Kliffteile hin.


Parkplatz Wilhelmshöhe

Im vergangenen Jahr wurde der im Naturschutzgebiet Stoltera liegende Parkplatz umfassend saniert. Ein Teil der Parkplatzanlage wurde sogar mit wasserdurchlässigen Platten angelegt. Der östliche Bereich blieb jedoch „naturbelassen". Das heißt, auch die Schlaglöcher in der Schlackedecke blieben erhalten. Ganz leer zeigt sich der Parkplatz selbst im Winter nicht. Zu sehr locken nicht nur das Ausflugsrestaurant Wilhelmshöhe, sondern auch die ruhigen Spazierwege im Küstenwald. Während der Saison ist dieser Parkplatz Tag für Tag fast voll belegt, wobei eine Stunde Parken bereits einen Euro kostet.


Straßensanierung beginnt im Juli

Es ist schon etwas merkwürdig, dass die erste Komplett-Straßensanierung in Warnemünde erst zu Beginn der Hauptsaison, nämlich am 1. Juli erfolgt. Wie aus dem zuständigen Straßenbauamt verlautet, soll die Sanierung der nördlichen Alexandrinenstraße daher ganz besonders unter dem Aspekt „Lärmschutzverordnung" stehen. Wie das zu bewältigen ist, steht gegenwärtig noch in den Sternen. Die Anwohner stehen der Sanierung zu dieser Jahreszeit skeptisch gegenüber.


„Langer Heinrich“ in die Nordic-Warnowwerft

Für die Hansestadt Rostock ist der „Lange Heinrich" ein fester Begriff. Es handelt sich um einen 100 t Schwimmkran, der in Rostock ansässigen Neptunwerft. Inzwischen hat der Kran das biblische Alter von 106 Jahren erreicht und avancierte vor 33 Jahren zum technischen Denkmal. Sein Liegeplatz befindet sich auf der Warnow vor dem IGA-Gelände in Schmarl.

 

Am letzten Montag wurde der historische Kran zur Nordic Warnowwerft geschleppt, wo er dringend notwendige Reparaturarbeiten am Kranponton über sich ergehen lassen muss. In einer späteren zweiten Phase wird der Kran selbst noch einmal saniert. An der schützenden Konservierung hat der Zahn der Zeit seine Spuren hinterlassen. Die alte Farbe wird entfernt. Danach erhält das Krangestell einen frischen Konservierungsanstrich. Der „Lange Heinrich" war in seiner Betriebszeit nach dem 2. Weltkrieg auch im Warnemünder Alten Strom tätig. Hier hievte er Fischkutter und Segelyachten ins nasse Element.


Hafen Alter Strom ist fast zu klein

Wir berichteten kürzlich vom Liegeplatzmangel im südlichen Alten Strom. Im nördlichen Teil des Gewässers sieht es nicht anders aus. Nur sind die hier angelegten Schiffe etwas größer. So zum Beispiel die Hafenrundfahrtsflotte oder die Fischkutter der See-Touristik GmbH. Im Alten Strom hat der Seenotkreuzer seinen festen Liegeplatz und für Sportboote wird ein weiterer Teil in Anspruch genommen.

 

Vier Fischbötchen- und ein Bernsteinkutter liegen hier ebenfalls vertäut und natürlich ist auch für die Warnemünder Fischer ein Teil des Ostufers reserviert. Außerdem nimmt eine Bootsmotorenwerkstatt mit ihrer Tankstelle einen wichtigen Platz ein. Damit hat der Alte Strom seine Kapazitäten ausgeschöpft. Zurzeit ist vorrangig ein Teil der Steganlage zu erneuern. Die alten Stege sind längst beseitigt und die bisherigen Nutzer hoffen, dass die Arbeiten bald abgeschlossen sind. Bis zur Saison sind es nur noch zweieinhalb Monate.


Junge Ulmen Am Markt

Der strenge Frost zum Ende des Jahres 2010 verhinderte die Pflanzung der jungen Ulmen Am Markt in Warnemünde. Nachdem sich der Frost aus der Erde verzogen hatte, konnten die 12 Bäume in die vorbereiteten Flächen am Rande des Parkplatzes gepflanzt werden. Noch wirken sie kahl und fremd, aber sie werden später ein weiteres Stück Warnemünde mit ihrem Grün verschönern. Das jedenfalls versprechen die Organisatoren der Aktion „Warnemünde soll schöner werden!"


Bereits über 160 Anmeldungen zur 21. Hanse Sail

„Das wird die bisher schönste Sail überhaupt", schwärmt Holger Bellgardt, Leiter des Büros Hanse Sail der Hansestadt Rostock. Recht hat er, betrachtet man allein die avisierten großen Windjammer. Neben „Sedov", „Kruzenshtern", „Mir" und „Dar Mlodziezy" ist letztmalig auch der grüne Segler, die „Alexander von Humboldt" – sie wird durch die „Alex II" abgelöst – dabei.

 

In den Rostocker Häfen dürfte es zur 21. Hanse Sail vom 11. bis 14. August wieder sehr voll werden. 160 Teilnehmer hatten sich bis zum letzten Sonntag bereits im Hanse Sail Büro angemeldet. Eine derartige Vielzahl von Seglern aller Kategorien lässt darauf schließen, dass am Ende die Marke von über 200 teilnehmenden Oldtimerschiffen überschritten wird. Inzwischen können schon Buchungen zum Mitsegeln auf der Ostsee vorgenommen werden. In Warnemünde wird es zur 21. Hanse Sail am Passagierhafen wieder besonders eng zugehen. An allen drei Tagen steuern Kreuzliner das Ostseebad an.


Früher die begehrte Teepott-Tanzbar

Der heutige Teepott an der Strandpromenade beherbergte bis 1990 eine der schönsten Tanzbars der Ostseeküste. Entsprechend begehrt waren auch die Plätze. Mit der Umgestaltung des Teepotts vor über 10 Jahren verschwand die Bar. Heute befindet sich in dem großen Kellerbereich, in dem sich die Teepott-Bar befand, eine Boutique. Selbst Kenner erfassen heute kaum noch die ehemalige Bar-Silhouette. Nichts erinnert mehr an diese Zeit, als allein das Bestechungsgeld für den Einlasser schon wenigstens 50 Mark betrug, um einen Platz in der Teepott-Bar zu erhalten.


Wochenmarkt auf dem Kirchenplatz

Seit Jahren findet auf dem östlichen Warnemünder Kirchenplatz jeden Sonnabend ein Markttag statt. 15 bis 20 Händler verschiedenster Branchen schlagen an diesem Tag von 8 bis 13 Uhr ihre Stände auf. Der Handel ist vielseitig. Besonders beliebt sind die Obst- und Gemüsestände. Aber auch einige Textilhändler sind präsent und bieten Gebrauchswäsche, angefangen vom BH bis zur Wollsocke an. Im Sommer ist dieser Markt sogar ein Anziehungspunkt für Passagiere der Kreuzliner. In der Regel kaufen sie zwar kaum etwas, aber der Markt ist ein interessanter Besichtigungspunkt für die ausländischen Besucher.


Was ich noch sagen wollte...

...die sogenannte Revolution in Tunesien und Ägypten hat mich etwas stutzig gemacht. Bisher hörten wir immer nur gute Sachen aus Nordafrika, mal abgesehen von Libyens Gaddafi, und jetzt plötzlich stellt sich heraus, dass hier Diktatoren herrschen. Diktatoren, die sich multireich diktierten. Unsere Herrscher in der westlichen Welt nahmen daran keinen Anstoß. Im Gegenteil, sie umarmten die Diktatoren. So ist auch unsere Herrschaft etwas ins Zwielicht geraten. Dafür sorgten die Medien. Aber die änderten rasch ihre Ansicht und meinen jetzt, so schlecht war alles doch gar nicht. Was sie natürlich von Ostdeutschland seinerzeit nicht meinten. Hier war alles schlecht. Fast alles. Wie dem auch sei, die nordafrikanischen Länder waren stets vorzügliche und preiswerte Ferienländer. Ob sie nun ganz wegfallen, ist wahrscheinlich eine Frage der Zeit.

 

Wegfallen soll dagegen die Bundesmarine in Warnemünde Hohe Düne. Im Rahmen der finanziellen Abrüstung! Die Flotte soll nach Eckernförde verlegt werden. Ich glaube, von da kam sie auch einst her, als sich die Bundeswehr in Ostdeutschland beliebt machen wollte. Jetzt können wir schon überlegen, was mit diesem schönen Gelände zwischen Ostsee und Breitling alles anzufangen ist. Mein Vorschlag wäre zum Beispiel: Hier könnte der modernste Freizeitpark Norddeutschlands entstehen. Eine Art Warnemünder Disneyland. Mit Wasserrutschen in den Breitling und in die Ostsee.

 

Das Gebiet war schon immer interessant: Vor 200 Jahren als Weideland der Warnemünder für ihre Kühe, vor 100 Jahren als Entwicklungsgelände für neuartige Flugapparate. Sogar eine Zeppelinhalle wurde gebaut. Dann kam mit Heinkel die deutsche Luftwaffe. Sie vergrößerten alles. Nach dem 2. Weltkrieg trat die Volksmarine das Erbe der Luftfahrt an. Die 4. Flottille wartete vergebens auf den Klassenfeind. Nach der politischen Wende kam die Bundesmarine. Ja, und jetzt? Wie gesagt, ich plädiere für einen Vergnügungspark. Vor 55 Jahren, an einem traumhaften Frühlingstag, lag ich auf diesem Gelände mit meiner damaligen Verlobten verliebt im Gras. Wir träumten von einem Einfamilienhaus. Auf dem ehemaligen Flugplatz sollte nämlich eine friedliche Wohnsiedlung mit 1.000 Einfamilienhäusern entstehen.

 

Tatsächlich aber entstand nur eine Siedlung von nicht einmal Hundert Häusern. Wir bekamen keins. Dafür kamen die Volksmarine und danach die Bundesmarine. Jetzt muss schon wieder umgepolt werden. Das heißt, erst nachdem das letzte Wort von und zu Guttenberg im Juli gesprochen wird. Ja, so ist eben alles in Bewegung.

 

Das meint heute Ihr Warnemünder Gerhard Martens

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