Kontakt | Archiv

Warnemünder Ostseeforscher verleihen Briese-Preis

Verleihung des BRIESE-Preises für Meeresforschung 2015 am IOW (v. links): Klaus Küper, Leiter der Abteilung Forschungsschifffahrt der Reederei Briese, Preisträger Henry Bittig, IOW-Direktor Ulrich BathmannVerleihung des BRIESE-Preises für Meeresforschung 2015 am IOW (v. links): Klaus Küper, Leiter der Abteilung Forschungsschifffahrt der Reederei Briese, Preisträger Henry Bittig, IOW-Direktor Ulrich Bathmann27. Mai 2016

Der mit 5.000 Euro dotierte Briese-Preis für Meeresforschung 2015 geht an Dr. Henry Bittig. Die Jury würdigt damit seine wegweisende Entwicklung eines Systems zum Einsatz hochpräziser optischer Sauerstoffsonden auf autonomen Beobachtungsplattformen sowie dessen erfolgreiche Erprobung im Rahmen von Langzeit-Umweltbeobachtung von Ozeanen. Der von der Reederei Briese Schiffahrts GmbH & Co. KG gestiftete und vom Leibniz-Institut für Ostseeforschung Warnemünde, IOW, wissenschaftlich betreute Preis für herausragende Doktorarbeiten in der Meeresforschung wurde dieses Jahr zum sechsten Mal in feierlichem Rahmen am IOW verliehen.

„Henry Bittigs Dissertation ist ein ‚wissenschaftliches Juwel‘, wie man es nicht oft in die Hände bekommt“, kommentiert Gregor Rehder, Mitglied der Briese-Preis-Jury, die diesjährige Preisvergabe. Die Arbeit besteche neben ihrer exzellenten wissenschaftlichen Qualität auch durch ihr äußerst durchdachtes Konzept, so der Leiter der IOW-Arbeitsgruppe „Bio-geochemie Umweltrelevanter Gase“ weiter. „Auf die Arbeiten zur Evaluierung, Kalibrierung und Langzeitstabilisierung der optischen Sensoren zur autonomen O2-Messung – was an sich schon für eine Doktorarbeit gereicht hätte – folgt ein umfangreicher, ebenso spannender Ergebnisteil. So eine Eleganz, wie die, mit der Henry Bittig die Fülle der im Rahmen seiner Doktorarbeit entstandenen hervorragenden wissenschaftlichen Publikationen zu einer instruktiven ‚Monographie‘ verbunden hat, habe ich bislang noch nicht gesehen. Ich bin fest davon überzeugt, dass diese Arbeit eine weitreichende Wirkung in der Meeresforschung entfalten wird“, so der Meereschemiker.

Foto: IOW, K. Beck



« vorheriger Artikel zur Übersicht zum Archiv nächster Artikel »

Kommentieren Sie den Artikel

Name
E-Mail (wird nicht veröffentlicht)

Sicherheitscode