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Warnemünde: Wasserwacht bilanziert Badesaison 2016

Wasserwachtleiter Lars Hennig und Koordinator Manuel Brumme auf Rettungsboot Wotan.Wasserwachtleiter Lars Hennig und Koordinator Manuel Brumme auf Rettungsboot Wotan.23. September 2016

Die Saison der DRK Wasserwacht Rostock ist beendet. Alle Bojen wurden eingeholt und die Wachtürme befinden sich auf dem Weg ins Winterquartier. Insgesamt 174 Rettungsschwimmer überwachten von Mai bis September den Badebetrieb an den Stränden von Warnemünde, Diedrichshagen, Hohe Düne und Markgrafenheide auf zwölf Türmen.

Unterstützung erhielten die 63 Rostocker dabei von ehrenamtlich tätigen Kollegen aus ganz Deutschland. Insgesamt waren die Rettungsschwimmer 22.200 Stunden im Einsatz und 210 Mal leisteten sie dabei Erste Hilfe. Sieben Mal retteten sie Menschen aus dem Wasser. Bei 28 Einsätzen musste der Rettungsdienst dazu gerufen werden. „In vier Fällen haben wir Menschen reanimiert“, ergänzt Wasserwachtleiter Lars Hennig. Meist ging es jedoch glücklicherweise nur um kleinere Wunden, die schnell an Ort und Stelle versorgt werden konnten.

Gesundheitliche Beschwerden des Herz-Kreislauf-Systems, aber auch Leichtsinn, Überschätzung sowie die mangelnde Kenntnis der Baderegeln zählten auch 2016 zu den Hauptursachen für Badeunfälle. „Zum Glück gab es in diesem Sommer weniger gefährliche Großwetterlagen“, resümiert Wasserwacht-Koordinator Manuel Brumme. „Aufklärungsarbeit stand aber auch in diesem Jahr wieder ganz oben auf dem Programm. Die großflächig am Turm angebrachten Informationstafeln zur Flaggenkunde kamen gut an und waren hier eine wertvolle Unterstützung.“

Neben der Besetzung der Türme sicherten die Rettungsschwimmer der Rostocker DRK-Wasserwacht auch einige Großereignisse, darunter die Warnemünder Woche und die Hanse Sail ab.

„Auch in dieser Saison konnten wir stets auf den Einsatz der Rettungsschwimmer der DRK Wasserwacht zählen“, betont Tourismusdirektor Matthias Fromm. „Die DRK Wasserwacht ist für uns jedoch nicht nur ein verlässlicher Partner in der Absicherung des Badebetriebes und der wasserseitigen Überwachung von Events sondern agiert auch als wichtiger Kooperationspartner bei der Sensibilisierung von Urlaubern und Strandgästen. So wurde als wichtiger Bestandteil unserer Zusammenarbeit die Veranstaltungsreihe ,Rette sich wer‘s kann‘ zur Aufklärung über die Baderegeln fortgesetzt und das gemeinsame Engagement für den Umwelt- und Küstenschutz weiter verstärkt“, so Fromm weiter.

Obwohl die Wachtürme seit dem 18. September geschlossen sind, laufen schon die Planungen für die kommende Saison. Am 14. Oktober, um 20.00 Uhr, startet die DRK Wasserwacht in der Neptunschwimmhallte die neue Ausbildungssaison. Treffpunkt ist 19.30 Uhr. Anmeldungen bitte telefonisch unter 0381 / 24 27 9-83 oder per Mail an info@wasserwacht-rostock.de.

Foto: Stefanie Kasch



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