Schneesturm fegte über Warnemünde hinweg

Das Sturm- und Schneetief „Keziban“ hatte es auf Norddeutschland, und spezielle Mecklenburg-Vorpommern, abgesehen. Dazu gesellte sich noch arktische Kälte aus dem Nordosten. Das war der Mix, aus dem die Medien Katastrophen machten. Tatsächlich, ein Schneesturm mit Windgeschwindigkeiten der Stärke 10 über Warnemünde und Rostock, brachte die Autofahrer in arge Bedrängnis. Pkws und Lkws waren diejenigen, die am meisten aushalten mussten. In Warnemünde türmten sich um die parkenden Pkws hohe Schneewehen auf.
Doch so richtig chaotisch, wie einige Radio- und TV-Sender berichteten, war es gar nicht. Die Promenade am Alten Strom war schnell geräumt, damit Spaziergänger, und die gab es tatsächlich, hier promenieren konnten. Auch auf der Strandpromenade ließ die Tourismuszentrale den Schnee schnell so weit beräumen, dass die Spaziergänger nicht durch den 30 cm tiefen Schnee stapfen mussten.
Besucher, die hier gerade einen Kurzurlaub gebucht hatten, kamen entweder gar nicht in Warnemünde an, oder kamen nicht wieder weg. Die Autobahnen waren durch liegen gebliebene Fernlaster blockiert. Trotz Schneebergen an den Straßenrändern, befindet sich Warnemünde im meteorologischen Normalzustand.
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