Archiv Ausgabe 536:
Ostseeheringe werden knapp

Im Institut für Ostseefischerei in Warnemünde fand kürzlich eine Tagung von Experten mit der Bundeslandwirtschaftsministerin Ilse Aigner statt. Dabei wurde festgestellt, dass der Heringsbestand in der westlichen Ostsee bedrohlich sinkt. Ursachen sind Überfischung, aber auch Umweltsünden der vergangenen Jahre. Außerdem produzieren die Heringe zu wenig Nachwuchs.
Darum stellt sich jetzt die Frage, wie diese Entwicklung zu stoppen ist. Eine der ersten Maßnahmen wird sein, den Heringsfang drastisch herunter zu fahren. Die Fangquoten werden gesenkt. Etwa für fünf Jahre muss der bisherige Heringsfang um etwa 35 % verringert werden. Für die Fischer bedeutet das schwere Verdienstausfälle. Es könnte sogar zur Aufgabe von Fischfangunternehmen kommen.
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