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Nach dem Fest: In Warnemünde wird aufgeräumt

Aufräumen auf dem Kirchenplatz: Gastronom Matthias Hirsch (r.) und Mitarbeiter Marcel Delfs verstauen die Weihnachtsdekoration.Aufräumen auf dem Kirchenplatz: Gastronom Matthias Hirsch (r.) und Mitarbeiter Marcel Delfs verstauen die Weihnachtsdekoration. (3 weitere Bilder)02. Januar 2017

Die Festtage sind vorbei und in Warnemünde hat das große Aufräumen und Abbauen begonnen. Auf dem Kirchenplatz etwa sind Matthias Hirsch von der Firma Hirsch Gastronomie und seine Mitarbeiter damit beschäftigt, den Weihnachts- und Neujahrsmarkt abzutakeln. Ab dem 26. November bis einschließlich gestern galt das Winterdorf als weihnachtlicher Dreh- und  Angelpunkt  des Ostseebades. Die große Tanne war unangefochten die schönste der ganzen Stadt und die geschmackvoll gestalteten Zelte waren gerade bei voller Beleuchtung in den Abendstunden ein echter Hingucker. Unklar ist noch, was mit den vielen überflüssig gewordenen, aber noch passabel aussehenden, Weihnachtsbäumen passieren soll: „Die werden wahrscheinlich dem Schredder zum Opfer fallen“, vermutet Matthias Hirsch. Die übrige Weihnachtsdekoration, einschließlich der Tore und Lichterketten wird fachgerecht eingelagert, bevor sie pünktlich zum 1. Advent 2017 erneut Verwendung findet.

Die Kritiken zum Warnemünder Weihnachts- und Neujahrsmarkt waren durchweg positiv und der Erfolg ist auch zählbar, denn es war der bislang umsatzstärkste. Vor allem an den Wochenenden, zur Weihnachtsmann-Sprechstunde an den Adventssonntagen und am Silvestertag tummelten sich hier besonders viele Besucher. Auch mit dem Wetter hatten die Organisatoren großes Glück: Nur zwei Mal hatte es geregnet und so richtig stürmisch war es ausschließlich am 26. und 27. Dezember.  Einziges Manko: Es gab leider keinen Schnee.

Ebenfalls sehr zufrieden mit seinem sechstägigen Engagement zum Jahreswechsel zeigt sich Matthias Treichel von der gleichnamigen Strandoase. Auch er hat heute mit dem Abbau begonnen und will spätestens am 5. Januar fertig sein: „Am liebsten schon früher, denn für morgen Nachmittag und Mittwoch wird der nächste Sturm prognostiziert“, mahnt der Strandunternehmer zur Eile. Besonders großer Andrang herrschte bei ihm naturgemäß an Silvester – deutlich hinter den Erwartungen zurück blieb angesichts des regnerischen Wetters allerdings der Neujahrstag. Zelt, Strandkörbe und Mobiliar werden nun eingelagert und schon Anfang März wieder rausgeholt, denn dann beginnen für die Strandoase Treichel die Vorbereitungen für die kommende Sommersaison.

Das Warnemünder Turmleuchten ist in den Köpfen der Besucher noch sehr präsent, doch die Abbauarbeiten rund um den Leuchtturm waren schon gestern Nacht um 23.00 Uhr abgeschlossen. Heute Morgen standen noch letzte Cateringwagen auf der Promenade, doch auch die sind mittlerweile verschwunden.

Der Warnemünder Strand ist so gut wie sauber. Hier haben die fleißigen Mitarbeiter vom Warnemünder Bauhof schon in den frühen Morgenstunden ganze Arbeit geleistet. Übriggebliebene Raketenstöcker werden gern von den Spaziergängern eingesammelt.



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