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Knurrhahnpreis 2015 beim Adventssingen verliehen

Hunderte große und kleine Zuschauer versammelten sich gestern Nachmittag zum Warnemünder Adventssingen vor dem Leuchtturm.Hunderte große und kleine Zuschauer versammelten sich gestern Nachmittag zum Warnemünder Adventssingen vor dem Leuchtturm.30. November 2015

Das hat gute Tradition in Warnemünde: Der Leuchtturmverein lud gestern, am ersten Adventssonntag, zum gemeinsamen Adventssingen ein. Hunderte kleine und große Zuschauer versammelten sich dazu auf der Promenade und erfreuten sich an dem durch Heide Mundo, Klaus Lass, die Schulkinder der Heinrich-Heine-Grundschule, dem Frauenchor Sing man tau und dem Shantychor De Klaashahns gestalteten vorweihnachtlichen Musikprogramm. Ebenfalls traditionell: der leckere Stollen von Bäckermeister Kempcke, dazu Glühwein und Punsch. Mit dem Verkaufserlös sollen in diesem Jahr Flüchtlingskinder unterstützt werden – auch das soziale Engagement ist traditionell beim Warnemünder Adventssingen.

Große Überraschung stand dann dem sonst so „straight“ wirkenden Jörg Bludau ins Gesicht geschrieben: Leuchtturmchef Klaus Möller ergriff das Mikrofon und begann eine Laudatio auf den Veranstaltungsmacher zu halten: „Unser diesjähriger Knurrhahnpreisträger betrat in der turbulenten Nachwendezeit, fast zeitgleich mit dem Warnemünde Verein, die Kulturbühne des Ostseebades und hat das Geschehen in den folgenden Jahren wie kaum ein anderer nachhaltig beeinflusst. Es war ein Glücksfall für beide Seiten und das, obwohl sich die Anfangsjahre durch so manches Warnemünder ‚Störfeuer‘ oft nicht einfach gestalteten.“ Aber Jörg Bludau setzte sich mit großem persönlichem Einsatz durch und erwarb so die Anerkennung und Akzeptanz im Ort – das Warnemünder Wintervergnügen, Stromerwachen und Stromfest, die Stephan-Jantzen-Tage, der Niege Ümgang und natürlich das große Sommerfest zur Warnemünder Woche sprechen für sich. „Er hat im Zuge dieser Veranstaltungshöhepunkte unzählige unbezahlte Stunden geleistet und so bewiesen, dass sich ehrenamtliches Engagement und Geschäftssinn nicht ausschließen.“ Gerührt nahm der „Warnemünde-Versteher“ Bludau die Trophäe – einen Keramik-Knurrhahn – samt Ehrenurkunde, Knurrhahnschnaps und Blumenstrauß entgegen. „Ich habe wirklich nichts davon gewusst und wurde von meiner Frau heute zum Essen in den Warnemünder Hof eingeladen. Sie überredete mich, dann noch mal beim Adventssingen vorbeizuschauen“, so der frisch gebackene Preisträger.

Seit 1999 wird alljährlich der Warnemünder Knurrhahnpreis an herausragende Persönlichkeiten verliehen, die sich durch ihr ehrenamtliches Engagement für das Gemeinwohl in Warnemünde verdient gemacht haben.







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