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Halteverbot in der Parkstraße mit Pollern manifestiert

Daniel Warncke (li.) und Matthias Schwart von der Fa. A&T Galabau verbauen in der Parkstraße 236 Poller. Es handelt sich um eine Schutzmaßnahme für die Bäume, Fußgänger und Radfahrer.Daniel Warncke (li.) und Matthias Schwart von der Fa. A&T Galabau verbauen in der Parkstraße 236 Poller. Es handelt sich um eine Schutzmaßnahme für die Bäume, Fußgänger und Radfahrer. (1 weiteres Bild)08. Dezember 2015

Das Wildparken in der Warnemünder Parkstraße hat jetzt ein für alle Mal ein Ende. Im Auftrag des Grünamtes haben Mitarbeiter der Firma A&T Galabau aus Wardow heute damit begonnen 236 Poller aus Recyclingkunststoff im Bereich des Geh- und Radweges in der Parkstraße zwischen Sportplatz und Friedhof zu setzen. Die Arbeiten sollen noch in dieser Woche abgeschlossen werden.

Es ist allerhöchste Zeit, dass sich in dieser Sache etwas tut, denn das Parkverhalten einiger „gehfauler“ Badegäste war gerade im Hochsommer mehr als abenteuerlich. Ohne einen Funken Unrechtsbewusstsein wurde von einigen ganz Dreisten sogar der Fußgängerweg überfahren oder dort gewendet. „Der besonders enge Abschnitt mit der geschützten Kastanienallee zwischen Sportplatz und Neuer Friedhof, auf dem sich im Sommer dichte Verkehrsströme von Pkw und Bussen einerseits und Zufußgehenden sowie Radfahrenden andererseits schmalste Verkehrsflächen teilen müssen, konnte nun endlich gegen kreuzgefährliches verkehrswidriges Zuparken des unversiegelten Baumstreifens gesichert werden. Das zu oft missachtete Haltverbotsschild wird mit einer Abpollerung des benachbarten Weges nun auch baulich unterstützt. Damit konnte jetzt eine vielfach ausgesprochene Forderung des Ortsbeirates umgesetzt werden“, sagt Bausenator und Warnemünder Holger Matthäus.

Der Ortsbeiratsvorsitzende Alexander Prechtel, selbst Anwohner in dem Bereich und somit täglicher Zeuge des Parkgeschehens, freut sich, dass die latente Gefahr, die durch Falschparker in der Parkstraße besteht, jetzt durch die Poller beseitigt wird: „Ein Glück, dass es in der Vergangenheit nicht zu Unfällen gekommen ist, beispielsweise durch kleine Kinder, die zwischen den verbotswidrig parkenden Autos auf die enge Straße gelaufen sind.“ Für ihn ist selbstredend klar, dass in Warnemünde dringend zusätzlicher Parkraum benötigt wird und dieses Defizit zeitnah gelöst werden muss. „Aber das konnte und kann kein Freibrief sein, dass die Stadt tatenlos zusieht, wie jeder parkt, wo gerade ein Platz frei ist“.

Und ein Aspekt sollte in diesem Zusammenhang auch nicht unter den Tisch fallen: Der etwas weiter entfernt gelegene Eventparkplatz in der Friedrich-Barnewitz-Straße hatte auch an hochsommerlichen Tagen noch freie Kapazitäten.

Im Bereich Parkstraße steht als nächstes ein getrennter Rad- und Fußgängerweg auf der Agenda. Auch dieser wird dringend gebraucht und ist zur Bewältigung der ständig wachsenden Strand- und Aktivurlauberzahlen längst überfällig.



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