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Glückwunsch Gerhard Lau

Wie kaum ein anderer hat sich Gerhard Lau in den vergangenen Jahren um Warnemünde verdient gemacht. Mit Ehefrau Hildi und vielen Gästen feiert er heute seinen 80. Geburtstag.Wie kaum ein anderer hat sich Gerhard Lau in den vergangenen Jahren um Warnemünde verdient gemacht. Mit Ehefrau Hildi und vielen Gästen feiert er heute seinen 80. Geburtstag.21. November 2016

Obwohl 1936 im „fernen“ Rostock geboren, wird Gerhard Lau unter den Warnemündern eine ganz besondere Ehre zuteil: Er ist als einer der ihren anerkannt, sprich er gilt als Warnemünder. Heute steht eine gefällige 80 auf der Geburtstagstorte des Jubilars und das ganze Ostseebad gratuliert. Zu Recht, denn wie kaum ein anderer ist der Name von Gerhard Lau eng mit der Geschichte des Ortes verknüpft.

Nach 14 Jahren Schließzeit wurde der Warnemünder Leuchtturm 1994 für die Öffentlichkeit freigegeben. Möglich wurde das durch die vorherige Gründung des Leuchtturm Fördervereins – initiiert durch Gerhard Lau. Bis 2012 bekleidete er das Amt des Vereinsvorsitzenden und bleibt auch darüber hinaus Ehrenvorsitzender. Durch seine Ideen und Kontakte wird so seit 22 Jahren eine einmalige Erfolgsgeschichte geschrieben, denn der Verein steht für viele gute Dinge und ist mit seinen Spenden oft Retter in der Not: Hilfebedürftige Menschen werden genauso unterstützt, wie Anliegen der Denkmalpflege und Kultur. Zu nennen ist an dieser Stelle auch das Bäderjournal Tidingsbringer. Die 21. Ausgabe dieser Sammlung Warnemünder Geschichte und Geschichten erscheint in der kommenden Woche, herausgegeben durch den Rostocker Verlag Redieck & Schade und den Leuchtturmverein. Und dann natürlich das Ümbläddern. Gemeinsam mit dem damaligen Pastor Rolf Grund und dem Musiker Fritz Roggelin tüftelte Lau die Idee für einen ganz besonderen Jahreswechsels in Warnemünde aus. Einige Jahre später entwickelte sich daraus das Turmleuchten, eine Megainszenierung zu der sich alljährlich am Neujahrstag über 80.000 Menschen um den Leuchtturm versammeln.   

Auch die Sonntagsschule, das Adventssingen, die Knurrhahnrunde und der alljährlich zu vergebene Knurrhahnpreis wurden von Gerhard Lau erfunden. Im Jahr 2013 wurde er sogar selbst mit dem Preis geehrt. Der gelernte Technische Zeichner, spätere Diplomingenieur und verdienstvolle Denkmalpfleger ist Träger des Kulturpreises der Stadt Rostocks, wurde mit der Ehrennadel des Volkstheaters ausgezeichnet und war als eine der in Deutschland herausragenden Persönlichkeiten des Ehrenamts beim Neujahrsempfang des Bundespräsidenten geladen – natürlich mit seiner Ehefrau Hildi, die er schon aus Sandkastentagen kennt.

Gerhard Lau zieht Menschen an, kann Menschen auf eine fast zurückhaltende Art für Gemeinschaftsarbeit begeistern und hat Großes erreicht. DER WARNEMÜNDER gratuliert ganz herzlich!



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