Der Warnemünder
Der Warnemünder - 531. Ausgabe

Fischerklause wird renoviert

Die Fischerklause wird renoviert.

Die Warnemünder Fischerklause am Fuße der Westmole gehört zu den legendären Gaststätten des Seebades. Sie galt bereits zu DDR-Zeiten als echte Seemannskneipe. Das heißt, Seemänner waren dort zwar weniger zu Gast, als vielmehr Feriengäste, die einen Hauch Seemannsromantik erleben wollten. Begonnen hatte die Pension und Kneipe 1921. Beinahe wäre daraus sogar ein „Freudenhaus“ entstanden. Die Betreiber wechselten vielfach auch den Namen des Gasthauses. Vom „Café an der Mole“ über „Café Molen Diele“ bis hin zum „Café Anders“ änderten sich die Namen.

 

Erst die HO Rostock gab der Gaststätte 1968 den Namen „Fischerklause“. In dieser Zeit zählten die Fischer besonders im Winter zu den Hauptgästen. Im Sommer war hier kaum ein Platz zu bekommen. Die Fischerklause war die beliebteste Urlauber-Gaststätte in Warnemünde. Nach der Wende 1990 wurde es relativ still in dem Lokal, obwohl an den Wochenenden hier regelmäßig Seemannsweisen erklangen. Das Essen, hauptsächlich Fisch, ist delikat. Nun sind sowohl die Einrichtung als auch die Gaststube in die Jahre gekommen. Ein neuer Betreiber rekonstruiert die Gaststätte umfangreich und sie soll nach Fertigstellung sogar eine Aussicht auf die Westmole erhalten.

 


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