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Campingpark Markgrafenheide wünscht sich Weiterentwicklung

Hofft auf Möglichkeiten zur Weiterentwicklung im Camping und Ferienpark Markgrafenheide: Geschäftsführer Klaus SchürmannHofft auf Möglichkeiten zur Weiterentwicklung im Camping und Ferienpark Markgrafenheide: Geschäftsführer Klaus Schürmann01. September 2017

Dass der Baltic-Freizeitpark in Markgrafenheide gut aufgestellt ist, belegen nach den verregneten Sommermonaten Juli und August auch die Zahlen: Dank vieler Investitionen in den letzten 25 Jahren, großzügiger Wellnessanlagen und familienfreundlicher Angebote liegt die Auslastung für die 80 Ferienhäuser und 18 Appartements noch immer bei 100 Prozent, die der anderen Stellplätze bei immerhin 75 bis 80 Prozent. So und besser soll es weitergehen.

Geht es nach Geschäftsführer Klaus Schürmann, soll sich die 30 Hektar große Ferienanlage am Ostseestrand möglichst noch weiterentwickeln. „Wir haben hier auf unserem Areal Flächen, die nicht bebaut werden dürfen, weil dort Wald ist. Ein geänderter Flächennutzungsplan und ein B-Plan wären nötig, um weiterzukommen“, sagt der Unternehmer, der bereits signalisiert hat, dafür selbstverständlich Ausgleichsflächen zu bepflanzen. Ideen für größere Neuerungen hat er schon viele im Kopf, so beispielsweise die Aufstockung eines Waschhauses, um dort drei zusätzliche Mitarbeiterwohnungen unterzubringen. Oder die Erweiterung der Rezeption, die längst aus allen Nähten platzt und in der Bauvoranfrage zu einem „Kommunikationszentrum“ mit einer Grundfläche von etwa 2.000 Quadratmetern wird. Neben einem Supermarkt könnten hier viele Sportangebote und Büros untergebracht werden. „Die Fläche des jetzigen Einkaufsmarktes möchten wir dem Spa zuschlagen, denn die Nachfrage in Sachen Gesundheitstourismus steigt spürbar“, ist Schürmann sicher und der Sommer 2017 gibt ihm Recht. Bei der Stadt Rostock hat er schon Interesse für den Kauf des 30 Hektar großen Grundstücks bekundet. „Wir hätten mehr finanzielle Sicherheit für künftige Investitionen, denn bislang gibt es nur Erbbaurecht.“ Schürmann hofft noch in diesem Jahr auf eine Entscheidung der Kommune und will dann gemeinsam mit der Familie schauen, wie es weitergeht. Gibt es keine Einigung, ist der Standort Markgrafenheide für ihn ausgereizt und er will an anderer Stelle investieren. „Wir wollen es den Gästen nun einmal möglichst schön machen und dabei niemandem schaden“, unterstreicht der Campingplatz-Chef.

Gut 80 Mitarbeiter sind im Baltic-Freizeitpark Markgrafenheide während der Saison beschäftigt. Das 25-jährige Jubiläum der Anlage soll am 28. Oktober gemeinsam mit langjährigen Partnern gebührend gefeiert werden.



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