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Ein Hoch über Norddeutschland - ARCHIV Jahrgang 2009Ein Hoch über Norddeutschland - ARCHIV Jahrgang 2009Es ist nicht ungewöhnlich, dass sich im April ein nahezu festliegendes Hochdruckgebiet über Norddeutschland befindet. Das Hoch der letzten Wochen ist insofern bemerkenswert, weil trotz des Sonnenscheines keine Wärme aufkommen wollte. Schuld an diesem Zustand war der konstante, zeitweise heftige Ostwind, der direkt aus den Polargebieten kam und sich über der 6 Grad warmen Ostsee noch nicht erwärmen konnte. In den windgeschützten Bereichen Warnemündes war es trotzdem angenehm warm. Zum Beispiel auch in den Strandkörben. In Richtung Sonne gestellt, schützten sie stets vor dem kalten Nordostwind. Restliche Dünenwege und ein Dünenabschnitt sind frei geschobenDie Warnemünder Tourismuszentrale hatte es versprochen, dass noch vor dem Saisonstart 2009alle Strandzugänge wieder frei geschoben werden. Sie erfüllte dieses Versprechen. Bereits am letzten Sonntag brauchte keiner der Besucher mehr über die einst zugewehten Strandaufgänge „klettern“. Auch ein Dünenabschnitt wurde komplett auf das vorgeschriebene Niveauabgeschoben. In den nächsten Tagen soll hier bereits wieder Strandhafer angepflanzt werden. Warnemünde soll schöner und blumenreicher werdenDie Aktion für ein noch schöneres Warnemünde ist auf Zustimmung gestoßen. Bereits in vielen Straßenabschnitten pflanzten die Einwohner kleine Blumenrabatten an. Wo kein Platz war, wurden Blumenkübel aufgestellt, in denen bunte Blumenstauden bereits angewachsen sind. In voller Blüte stehen die Blumenrabatten am alten Strom und an der Strandpromenade. Sie wurden vom Rostocker Grünamt vor einigen Wochen angepflanzt. Sorge bereitet den Warnemündern die anhaltende Trockenheit. Sie befürchten, dass die Blumen vertrocknen könnten. Glatte Gehwege im SeebadNoch sind nicht alle Gehwege in Warnemünde in einem guten Zustand. Aber zur Zeit wird daran gearbeitet. Die Stadt hat Mittel bereitgestellt, die es ermöglichen, wenigstens die gröbsten Schäden auf den Gehwegen zu beseitigen. In der stark geschädigten Poststraße sind einige Abschnitte komplett erneuert worden. Die alte Gehwegbeplattung stammte noch aus den Jahren um die vorhergehende Jahrhundertwende. Sie hatte eigentlich bereits historischen Wert.
Saisonvorbereitung steht - ARCHIV Jahrgang 2009Saisonvorbereitung steht - ARCHIV Jahrgang 2009Bis zum 1. Mai stehen alle Saisonvorbereitungen der Warnemünder Tourismuszentrale. Das beginnt bereits mit der Aufstellung zusätzlicher Abfallbehälter an der Strandpromenade. Die Beschilderung an den einzelnen Strandzugängen steht zu diesem Zeitpunkt. Die Laufstege sind inzwischen ausgelegt. 20 Strandkorbvermieter wird es 2009 geben. Rund 1500 Strandkörbe werden am Strand stehen. Davon können 900 gemietet werden. Ein Betreiber für eine Minigolfanlage hat sich avisiert. Der Container mit Sicherheitsschließfächern steht bereits am Strand Höhe Teepott. Probleme bereiten der Tourismuszentrale, wie schon seit Jahren, die sanitären Anlagen. Es gibt immer noch kein schlüssiges Konzept. Abhilfe werden zusätzliche Container schaffen. Für die vielen Kreuzfahrtpassagiere gibt es in diesem Jahr an der Pier 7 eine Tourismusinformationsstelle. Auch die zahlreichen Veranstaltungen zur Warnemünder Woche und zur Hanse Sail befinden sich in Papier und Tüten. Alle Pakete der Saison 2009 sind geschnürt. Kreuzfahrtsaison beginnt am 1. MaiDas Warnemünder Kreuzfahrtterminal ist ab 1. Mai auf ganzer Länge auf den Ansturm der Kreuzliner vorbereitet. Überall wurden Voraussetzungen getroffen, damit die Passagiere rasch und sicher an Land abgefertigt werden können. Gleich zum ersten Anlauf erfolgt ein Passagierwechsel an Bord der „Norwegian Jewel“. Der Superliner ist die erste Herausforderung für die Rostocker Hafen- und Entwicklungsgesellschaft. Aber nicht nur für sie. Auch für die neue „Pier 7“, die Erlebnispier an Stelle des ehemaligen Baltic Points, wird eine Feuertaufe über sich ergehen lassen müssen. Am 5. Mai kommt die „Celebrity Constellation“ nach Warnemünde und am 8. Mai macht zum ersten Mal in ihrer Geschichte die Rostocker „AIDAluna“ in Warnemünde fest. An diesem Tag findet auch die erste Portparty an der „Pier 7“ statt. Saisonstart mit traditionellem StromerwachenDie Saison 2009 hat infolge des anhaltend strahlenden Sonnenscheins seit mehr als zwei Wochen in Warnemünde Einzug gehalten. Offiziell beginnt sie aber erst mit dem traditionellen Stromerwachen vom 1. bis 3. Mai. Dann sind alle Signale auf die Ferien- und Badesaison gestellt. Aus Anlass des Stromerwachens wird es am alten Strom wieder eine Shopping- und Bummelmeile geben. Fassbieranstich vor der Vogtei gehören am 1. Mai genauso zum Programm, wie der Auftritt der Warnemünder Trachtengruppe. Viele kulturelle Abwechslungen gibt es am Leuchtturm zu erleben. Die Festlichkeiten zum Stromerwachen 2009 dauern bis zum Sonntag an. Die Bahnhofsbrücke wird geöffnet.Einmal im Jahr, und zwar zum Stromerwachen, wird die Warnemünder Bahnhofsbrücke für eine halbe Stunde geöffnet. Am 1. Mai ist es soweit: Ab 11 Uhr wird die Brücke für eine halbe Stunde geöffnet. Dann gibt es keinen Überweg vom Bahnhof in die Stadt. Das unter Denkmalschutz stehende Bauwerk ist noch voll funktionstüchtig. Zwar erfolgt die Öffnung der Drehbrücke nicht mehr über ein Gestänge am Ostufer, sondern erfolgt durch einen handbetriebenen Mechanismus mitten auf der Brücke. Dafür sind sechs starke Männer notwendig, die dann die Brücke „aufdrehen“. Gebaut wurde die Bahnhofsbrücke zu Beginn des vergangenen Jahrhunderts. Damals endete die Eisenbahn am Ostufer der Warnow gegenüber der Vogtei.
Einmann-Orchester auf der Bahnhofsbrücke - ARCHIV Jahrgang 2009Einmann-Orchester auf der Bahnhofsbrücke - ARCHIV Jahrgang 2009Kurioses erlebt Warnemünde über das ganze Jahr. Am letzten Sonntag ertönte von der Bahnhofsbrücke Orchestermusik. Beim Näherkommen war jedoch kein Orchester zu finden, dafür aber ein bekannter Warnemünder Straßenmusikant.Der Musiker mit seinem wolligen Kopfhaaren hatte sich modernisiert. Er hatte sich ein Schlagzeug zugelegt. Nun musiziert ermit einer Hand auf seiner Trompete, in der anderen Hand auf dem Akkordeon, mit den Füßen schlägt er den Takt auf dem Schlagzeug und dazu singt er noch bekannte englische und deutsche Songs. Am letzten Sonntag intonierte er zum Abschluss seines „Konzerts“ sogar die deutsche Nationalhymne. Holzveranda an der SeekisteNun unterscheidet es sich kaum noch von den anderen Warnemünder Fischerveranden am alten Strom: Das Speiserestaurant „Seekiste zur Krim“. Der massiv gemauerte Giebel der „Seekiste“ wurde abgerissen und durch eine Holzveranda alten Stils ersetzt. Der Eigentümer will damit an den alten Stil der Fischerhäuser in der Zeit der Anfänge des Tourismus erinnern. Die einzigartigen Warnemünder Giebelveranden wurden einst nur für die Badegäste errichtet. Teilweise bauten die Fischer sie über Winter sogar wieder ab. Als Vorlage für die Veranda der „Seekiste zur Krim“ wurden alte historische Bilder herangezogen.Bereits am 24. April will der Gastronom seine Gaststätte wieder eröffnen. Wasserschutzpolizei mahnt zur Einhaltung von VorschriftenMit dem Saisonstart der vielen Wassersportler an der Warnow beginnt auch die Zeit verschiedener Gefahren für Wassersportamateure auf der Ostsee. Havarien von Wassersportlern mit ihren Booten sind dann wieder an der Tagesordnung. Die Wasserschutzpolizei Rostock weist in diesem Zusammenhang auf die besonderen Gefahren hin, in die Freizeitsportler geraten können. Sie drängt insbesondere auf das Mitführen und Tragen von Rettungsmitteln. Dazu gibt es verschiedene Vorschriften, die einzuhalten sind. Die wichtigste ist das Tragen der Schwimmwesten auf See. Auch die Beobachtung des Wetters gehört zu den wichtigen Aufgaben eines jeden Amateurseefahrers.
Galionsfigur aus dem "Atlantic" - ARCHIV Jahrgang 2009Galionsfigur aus dem "Atlantic" - ARCHIV Jahrgang 2009Galionsfiguren gab es eigentlich nur an alten Segelschiffen von vor 200 Jahren. Meistens handelte es sich um weibliche Abbilder. In Warnemünde waren Galionsfiguren nicht üblich. Die früheren Warnemünder Schiffe waren nicht groß genug, um überhaupt solche Figuren tragen zu können. Nun hat Warnemünde plötzlich drei Galionsfiguren aufzuweisen. Nicht an einem Schiff, sondern am Restaurant „Atlantic“. Hier hat der Fischspezialist Gosch drei Figuren am Haus anbringen lassen. Zwar sind sie nicht schön anzusehen, aber immerhin, nun gibt es sie auch in Warnemünde. Biergarten jetzt hinter der Cubar Mit dem Verkauf eines kleinen Grundstückes hinter dem Lotsenhaus verschwand auch ein kleiner, ungepflegter Biergarten des danebenliegenden Restaurants „CUBAR“. Zur Zeit wird das kleine Grundstück am Fuß der Westmole bereinigt, und bald soll es bebaut werden. Die Genehmigung liegt vor. Für den verschundenen Bereich wurde ein neuer Cubar - Biergarten ganz in der Nähe geschaffen.
Aktuelle Kurzmeldungen - ARCHIV Jahrgang 2009Aktuelle Kurzmeldungen - ARCHIV Jahrgang 2009In Diedrichshagen neuer Frischemarkt eröffnet Direkt neben dem Apartment-Hotel „Strandhafer“ wurde kürzlich der von den Diedrichshägern lang erwartete Edeka Frischemarkt eröffnet. Rund 6500 verschiedene Artikel können hier gekauft werden. Hinzu gesellt sich ein Backshop und ein kleines Café mit etwa 30 Sitzplätzen. Mit dieser Einkaufsmöglichkeit im Ort brauchen die Diedrichshäger nicht mehr nach Warnemünde oder Elmenhorst zum Einkaufen fahren. Auch für die vielen Diedrichshäger Touristen ist diese Möglichkeit eine beträchtliche Erleichterung, zumal es auch einen Brötchenlieferdienst gibt. Die Einkaufstätte befindet sich am Stoltera - Ring 1, wie der Straßenkreisel der Bäderstraße benannt wurde. Scandlines in einem schwierigen Fahrwasser Das Fährschiffunternehmen Scandlines kreuzt derzeit in einem schwierigen Fahrwasser. Die Wirtschaftskrise beutelt auch die bekannteste Fährschiffslinie in der Ostsee. Das Frachtaufkommen ist drastisch zurückgegangen. Noch sieht der Laie nicht das schwierige Fahrwasser, wenn er vom Strand her die weiße Scandlines Flotte beobachtet. Sie gehört zum festen Bild der Warnemünder Hafeneinfahrt. Die Fahrten ab Rostock Überseehafen führen weiterhin hauptsächlich nach Gedser in Dänemark und nach Trelleborg in Schweden. Bauarbeiten ließen Parkplätze schrumpfen Zur Zeit werden in Warnemünde zahlreiche Abwasser- und Trinkwasserrohre erneuert. Besonders die alten Warnemünder Straßen, wie die Straße am südlichen alten Strom, sind davon betroffen. Das zog aber einen beträchtlichen Parkplatzmangel in diesen Bereichen nach sich. Für Warnemünde ein Fiasko, denn wo sollten die Einwohner ihre Autos parken? Zusammenrücken ist zwar leicht gesagt, aber Parkflächen sind im Seebad selbst für die Einheimischen rar. Es gab keinen Ausgleich für den zeitweiligen Wegfall der Parkplätze.Verständlich, dass es bei den Warnemündern Ärger gab. Aber wie aus den Ämtern der Stadt zu erfahren war, sollen die Arbeiten bis zur Hauptsaison abgeschlossen sein. Seekanal wird ausgebaggert Vor der Warnemünder Westmole im Seekanal wird gebaggert. Ein Saugbagger ist dabei, die Fahrrinne zum Seekanal vom Treibsand zu befreien. Durch die Hauptströmung aus Richtung West wird Tag für Tag Sand, der aus den Steilküsten westlich Warnemündes stammt, in die Fahrrinne getrieben. Nach einer bestimmten Zeit sammelt sich soviel Sand an, dass die notwendige Tiefe nicht mehr gewährleistet ist. Dann muss der Treibsand abgebaggert werden. Das geschieht mit einem Saugbagger, der den überschüssigen Sand aus der Fahrrinne aufnimmt und weit östlich von Warnemünde in der Ostsee verklappt. Auch die so genannte Meeressandfalle westlich der Westmole muss wieder geleert werden. Kartoffelrosen an der Parkstraße Nicht ganz klar ist den Warnemündern die Anlage eines Blumenbeetes an einer Straßenkreuzung. Am Anfang der Parkstraße wurde eine kleine Fläche aufwendig zu einem Beet umgestaltet, dass in der nächsten Zeit mit Kartoffelrosen bepflanzt wird. Dieses Areal soll angeblich der Beginn zur Neugestaltung der Mühlenstraße sein. Das Vorhaben zählt aber zur Aktion „Warnemünde soll schöner werden“. Auch Sitzmöglichkeiten sollen hier geschaffen werden. Ewas ungewöhnlich an dieser Stelle zwar, aber die Gartenbauer werden sich schon etwas dabei gedacht haben, meinen viele Warnemünder. Die Betoneinfassung stammt übrigens aus den Resten des G 8 Gipfelzaunes in Heiligendamm. Seehunde gingen letztes Mal baden Was für die einen der Saisonstart ist, ist für die anderen der Saisonabschluss. Beides geschieht am Warnemünder Strand fast gleichzeitig. Die Rostocker Winterbader, die „Seehunde“, beendeten am letzten Wochenende ihre Badesaison mit einem ausgiebigen Bad in der 8 Grad warmen Ostsee. Das bei schneidend kaltem Ostwind, dafür aber bei strahlendem Sonnenschein. Die „Seehunde“ verzogen angesichts auch dieser Bedingungen keine Miene. Sie sind für Seehunde „normal“. Ja, sie bedauerten sogar, dass die Ostsee bereits so warm war.
Was ich noch sagen wollte..., - ARCHIV Jahrgang 2009Was ich noch sagen wollte..., - ARCHIV Jahrgang 2009... was gibt es Schöneres als den 1. Mai! Viele Erinnerungen habe ich an diesen herrlichen Tag. Nicht nur, dass ich im Mai geboren wurde, sondern dass ich an einem 1. Mai diesen Geburtstag vergessen hatte. Das kam so: Die Russen rückten am 1. Mai 1945 in Warnemünde ein. Da wir damals mächtig Angst vor den Russen hatten, versteckten wir uns auf dem Spitzboden unseres dreistöckigen Hauses und verbrachten dort zwei Tage. Die Sowjets fanden uns dort oben nicht. Als die nächsten Tage ruhiger wurden, vergaßen meine Mutter und ich einfach den Geburtstag. Irgendwann 14 Tage später, dachte ich daran, dass ich eigentlich ein Jahr älter sein müsste. Ich rechnete nach, der Tag am 1. Mai fehlte einfach. Er wurde regelrecht vergessen. Nun gut, gefeiert hätte ich in diesen wirren Tagen ohnehin nicht. Dann gab es den 1. Mai 1949. Beim Maitanz lernte ich in der Kurhausbar ein unheimlich schönes Mädchen mit schlanken Hüften, tiefschwarzen Haaren und glühend braunen Augen kennen. Wir tanzten die ganze Nacht nach Swing- und Tangoklängen. Ihren Namen habe ich vergessen, aber sie war eine junge Zigeunerin, die in jenen Tagen in einem kleinen Zirkus auf der so genannten Sedanwiese auftrat. Heute steht hier ein unromantisches Parkhaus. Ich wolle das Wesen am Ende des Tanzabends schon zu ihrem Wohnwagen bringen. Da warnte mich ein Kellner und flüsterte mir ins Ohr, wenn ich jetzt das Mädchen zum Wohnwagen bringe, müsse ich sie heiraten. Sonst würden mich die Brüder umbringen. Ich ließ geschockt das Mädchen los und verschwand am dunklen Strand. Ich erinnere mich noch an ihren traurigen Blick. Irgendwann um diese Zeit bin ich auch mal den Maibaum heruntergefallen. Aber dann ein paar Jahre später gab es einen ganz anderen 1. Mai.Ich feierte im Café Bechlin, heute „Atlantic“, den 1. Mai. Nun aber schon verlobt mit einem blonden Warnemünder Mädchen. Zwischen schrägen Tänzen, Weinbrand, Halb- und Halblikör und „Blutgeschwüren“ wechselten die Gefühle. Auch selbst gebrauter Wein gehörte zu unserem Getränkesortiment. Das konnte nicht gut gehen. Meine Verlobte hielt sich im Getränkekonsum etwas zurück, aber ich fiel ihm total zum Opfer. Ich musste irgendwann brechen. Kennen Sie das Bargetränk Prärieauster? Ich will es kurz erklären: Klarer Sprit,52 %-ig, Eierlikör, 22 %-ig, ein Eigelb, Tomatenketschup, Salz und Pfeffer. Das alles in einem flachen Glas serviert. Eigentlich sollte der Mix nüchtern machen. Bei mir tat er es nicht. Ich taumelte plötzlich ohne meine Frau nach Hause. Bei ihrer Suche nach mir, fand sie mich leichtunterkühlt in der Nische eines damaligen Fotohauses. Nur mühsam konnte sie mich wecken. Den 2. Mai dieses Jahres habe ich nie vergessen. Es war eben in jener Zeit so üblich, dass nach der Maidemo viel gesof...., nein getrunken, wurde. Sehr viel und schnell. Wir waren damals so etwas wie Pioniere der heutigen Koma-Saufgeneration. Aber eben nur am 1. Mai. Das meint heute warnend Ihr Warnemünder Gerhard Martens
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Woche vom 22.04. bis 28.04.2009Archiv |

festliegendes Hochdruckgebiet über Norddeutschland befindet. Das Hoch der letzten Wochen ist insofern bemerkenswert, weil trotz des Sonnenscheines keine Wärme aufkommen wollte.
noch vor dem Saisonstart 2009alle Strandzugänge wieder frei geschoben werden. Sie erfüllte dieses Versprechen.
gestoßen. Bereits in vielen Straßenabschnitten pflanzten die Einwohner kleine Blumenrabatten an. Wo kein Platz war, wurden Blumenkübel aufgestellt, in denen bunte Blumenstauden bereits angewachsen sind.
Zustand. Aber zur Zeit wird daran gearbeitet. Die Stadt hat Mittel bereitgestellt, die es ermöglichen, wenigstens die gröbsten Schäden auf den Gehwegen zu beseitigen.
Tourismuszentrale
Länge auf den Ansturm der Kreuzliner vorbereitet. Überall wurden Voraussetzungen getroffen, damit die Passagiere rasch und sicher an Land abgefertigt werden können.
Sonnenscheins seit mehr als zwei Wochen in Warnemünde Einzug gehalten. Offiziell beginnt sie aber erst mit dem traditionellen Stromerwachen vom 1. bis 3. Mai.
Warnemünder Bahnhofsbrücke für eine halbe Stunde geöffnet. Am 1. Mai ist es soweit: Ab 11 Uhr wird die Brücke für eine halbe Stunde geöffnet. Dann gibt es keinen Überweg vom Bahnhof in die Stadt. Das unter Denkmalschutz stehende Bauwerk ist noch voll funktionstüchtig. Zwar erfolgt die Öffnung der Drehbrücke nicht mehr über ein Gestänge am Ostufer, sondern erfolgt durch einen handbetriebenen Mechanismus mitten auf der Brücke. Dafür sind sechs starke Männer notwendig, die dann die Brücke „aufdrehen“. Gebaut wurde die Bahnhofsbrücke zu Beginn des vergangenen Jahrhunderts. Damals endete die Eisenbahn am Ostufer der Warnow gegenüber der Vogtei.
Sonntag ertönte von der Bahnhofsbrücke Orchestermusik. Beim Näherkommen war jedoch kein Orchester zu finden, dafür aber ein bekannter Warnemünder Straßenmusikant.
Warnemünder Fischerveranden am alten Strom: Das Speiserestaurant „Seekiste zur Krim“. Der massiv gemauerte Giebel der „Seekiste“ wurde abgerissen und durch eine Holzveranda alten Stils ersetzt.
200 Jahren. Meistens handelte es sich um weibliche Abbilder. In Warnemünde waren Galionsfiguren nicht üblich.
der von den Diedrichshägern lang erwartete Edeka Frischemarkt eröffnet. Rund 6500 verschiedene Artikel können hier gekauft werden. Hinzu gesellt sich ein Backshop und ein kleines Café mit etwa 30 Sitzplätzen.
schwierigen Fahrwasser. Die Wirtschaftskrise beutelt auch die bekannteste Fährschiffslinie in der Ostsee. Das Frachtaufkommen ist drastisch zurückgegangen.
Trinkwasserrohre erneuert. Besonders die alten Warnemünder Straßen, wie die Straße am südlichen alten Strom, sind davon betroffen. Das zog aber einen beträchtlichen Parkplatzmangel in diesen Bereichen nach sich. Für Warnemünde ein Fiasko, denn wo sollten die Einwohner ihre Autos parken?
Saugbagger ist dabei, die Fahrrinne zum Seekanal vom Treibsand zu befreien. Durch die Hauptströmung aus Richtung West wird Tag für Tag Sand, der aus den Steilküsten westlich Warnemündes stammt, in die Fahrrinne getrieben.
Blumenbeetes an einer Straßenkreuzung. Am Anfang der Parkstraße wurde eine kleine Fläche aufwendig zu einem Beet umgestaltet, dass in der nächsten Zeit mit Kartoffelrosen bepflanzt wird.
Saisonabschluss. Beides geschieht am Warnemünder Strand fast gleichzeitig. Die Rostocker Winterbader, die „Seehunde“, beendeten am letzten Wochenende ihre Badesaison mit einem ausgiebigen Bad in der 8 Grad warmen Ostsee.
ich an diesen herrlichen Tag. Nicht nur, dass ich im Mai geboren wurde, sondern dass ich an einem 1. Mai diesen Geburtstag vergessen hatte.