Roll-out der Scandlines-Fähre „Berlin“
Bereits Anfang Dezember feierten die Reederei Scandlines und die P + S Werften einen weiteren Meilenstein auf dem Weg zur Indienststellung der zwei Fährschiffs-Neubauten. Die „Berlin“ kam vor rund 150 Gästen aus Politik und Wirtschaft auf den P + S Werften in Stralsund erstmals mit dem Element Wasser in Berührung. Das neue Fährschiff verließ dabei im Rahmen des so genannten Roll-outs die Werfthalle und gelangte mittels Lift in das Wasser.
Die Indienststellung des Fährschiffs „Berlin" ist für den Frühling 2012 auf der Route Rostock-Gedser geplant. Nur etwa 2 Monate später folgt das Fährschiff „Copenhagen", welches ebenfalls bei der P + S Werften GmbH in Stralsund entsteht und auch des letzte altgediente Schiff auf der Dänemarkroute ablösen wird.
Die Reederei Scandlines investiert insgesamt 230 Millionen Euro in Schiffsneubauten und den Ausbau der Häfen in Rostock und Gedser. Die beiden neuen Superfähren bieten signifikant mehr Platz für Passagiere und Fahrzeuge: Sie können 460 Pkw oder 90 Lkw sowie bis zu 1.500 Personen befördern und werden die bisherige Kapazität auf der Route Rostock-Gedser mehr als verdoppeln. Der Treibstoffverbrauch und die Emissionen werden so weit wie möglich reduziert – zum Vorteil für die wirtschaftliche Effizienz und die Umwelt. Für das Innendesign der Neubauten zeichnet das französische Architektenbüro AIA verantwortlich. Das Catering-Konzept der neuen Fähren umfasst Buffet Restaurant, á la carte Restaurant, Cafeteria, Self Service Restaurant/Café sowie Snack- und Getränkeautomaten. Zudem stehen den Kunden an Bord eine Shopping- und eine Gaming Area sowie Konferenzräume zur Verfügung.
Ausführliche Informationen zu den Neubauten unter http://www.scandlines.com/de/neue-faehren-2012/willkommen.
